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Geoinformationssysteme - Instrumente zur Aufgabenoptimierung

Der Bedarf an Geodaten und Geoinformationen steigt ständig an, denn diese werden immer häufiger bei Planungs- und Entscheidungsprozessen genutzt. Die zu bewältigenden Aufgaben werden komplexer und vielfältiger und verlangen nach einer immer schnelleren, präziseren und vor allem kundenfreundlicheren Umsetzung. In vielen Bereichen, wie z. B. Umwelt, Ver- und Entsorgung, Wirtschaft, Industrie oder auch im kommunalen Bereich wird deshalb sowohl die Verfügbarkeit als auch die Verarbeitung von raumbezogenen Informationen immer wichtiger. Der Einsatz von Geoinformationssystemen gewinnt somit zunehmend an Bedeutung.

Geoinformationssysteme vereinen alle wichtigen Eigenschaften und Funktionen, die zur Aufgabenoptimierung und zur Vereinfachung von Arbeitsprozessen notwendig sind. Sie ermöglichen die Erfassung, Verwaltung, Analyse und Präsentation von Daten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen, wobei eine Mehrfachdatenhaltung vermeiden lässt.

Starten Sie jetzt Ihr GIS-Vorhaben - die Voraussetzungen sind gut!

Die weit entwickelte GIS-Technologie und die Verfügbarkeit der amtlichen Daten der Kataster- und Vermessungsverwaltungen als Basisdatenbestände in einem GIS sind gute Bedingungen für die Einführung eines Geoinformationssystems. Zudem stellt der Markt mittlerweile eine große Vielzahl von GIS-Software-Produkten zur Auswahl. Diese lassen sich individuell an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen.

Aber warum gibt es trotz der günstigen Voraussetzungen GIS-Vorhaben, die nicht den gewünschten Erfolg bringen und schon nach kurzer Zeit scheitern?
Die fehlende Systematik beim Einstieg in ein GIS-Vorhaben und die nicht umfassende Betrachtung des gesamten Einsatzfeldes eines GIS sind als zwei wesentliche Gründe dafür zu nennen.

Gut geplant ist halb gewonnen!

Das bedeutet erstens, dass neben den guten technischen Voraussetzungen auch eine systematische, geplante Vorgehensweise bei der Einführung oder auch beim Ausbau bzw. bei der Weiterentwicklung eines schon bestehenden GIS entscheidend ist. Zweitens ist es notwendig, die Ziele einer geplanten GIS-Einführung konkret zu definieren und Klarheit über die Aufgabengebiete zu haben, in denen das GIS eingesetzt werden soll. Die erfolgreiche Nutzung eines GIS ist demnach nur dann gewährleistet, wenn die Implementierung des Systems sinnvoll angegangen wird. Nur so können kurzlebige GIS-Lösungen, deren Benutzung sich nur über spezielle Bereiche erstreckt, vermieden werden.

Geoinformationssysteme finden in nahezu allen Branchen Anwendungsmöglichkeiten. Dabei bilden häufig die Geobasisdaten der Kataster- und Vermessungsämter das "Fundament" für die Geofachdaten der verschiedensten Bereiche. Diese werden dann schrittweise anhand von Prioritäten bzw. Nutzungshäufigkeiten in einem individuellen Gesamtsystem zusammengeführt.

Mögliche Einsatzgebiete eines GIS



Wir unterstützen Sie bei Ihrem GIS-Vorhaben! Egal ob es sich dabei um eine erstmalige GIS-Einführung oder um einen Ausbau eines bestehenden GIS handelt.

Unser Leistungsspektrum umfasst:
  • Konzeptionelle Beratung
    • Unterstützung bzw. Hilfestellung bei Projektorganisation und -führung
    • Konzepterarbeitung: Entwicklung von Strategien zum Vorgehen des jeweiligen GIS-Projekts in Zusammenarbeit mit den Nutzern
    • Analyse des Ist-Zustandes: umfangreiche Betrachtung der Bearbeitungsabläufe und der dazugehörigen Datenbestände zur Optimierung durch das GIS
    • Analyse der benötigten GIS-Funktionalitäten (Modulauswahl)
  • Datenerfassung und -verarbeitung
    • Scannen von Dokumenten verschiedener Formate (von A6 bis A0) in schwarz/weiß oder Farbe
    • Digitalisierung
    • Vermessung
    • Aufbau von digitalen Sachdatenbeständen
    • Datenkonvertierung aller gängigen Formate
    • Georeferenzierung
    • Homogenisierung der Datenbestände
    • Bild- und Videobearbeitung
  • Softwareinstallation
    • GIS-Softwareinstallation und Einrichtung der Arbeitsplätze
    • Anleitung und Schulung der Mitarbeiter
  • Datenintegration
    • Integration der Daten in das GIS
    • Zusammenführung von Grafik- und Sachdatenbeständen zu einem GIS-Datenbestand
    • Erstellen häufig genutzter Analysen bzw. Abfragemöglichkeiten
  • Datenpflege und -fortführung, GIS-Erweiterung
    • Veredelung von Geodaten
    • GIS-Datenprüfung (Plausabilitätsprüfung)